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Vor- und Nachkontrollen
Immer wieder bitten uns auswärtige Vereine um eine Vor- bzw. Nachkontrolle bei der Vermittlung von Tieren in die Gegend in und um Magdeburg. So pflegen wir regen Kontakt zu anderen Organisationen und wissen, wen wir im Gegenzug ebenso mit dieser vertraulichen Aufgabe betreuen werden.
Wenn auch Ihr Verein vor Abgabe eines Tieres sich von der Zuverlässigkeit der neuen Halter informieren möchten, steht Ihnen gern das erfahrene Team um Frau Radtke bei der Vor- und Nachkontrolle zur Verfügung (Kontaktmöglichkeit unter Wer? Wie? Wo?)
Hier beispielgebend eine aktuelle Geschichte...
02.02.2009: Überregionale Zusammenarbeit
Kürzlich bewarb sich eine Tierfreundin aus der Nähe von Magdeburg beim Verein Niemandshunde e. V. für eine Hündin aus dem Ausland. Jeder Tierschutzverein, der seine Verantwortung den uns anvertrauten Mitgeschöpfen ernst nimmt, wird dafür sorgen, dass ein Tier in nur wirklich gute Hände abgegeben wird. Aus diesem Grund machen sich insbesondere bei überregionaler Vermittlung Vorkontrollen bei den künftigen Besitzern durch einen ortansässigen Tierschutzverein erforderlich. So bat auch der Verein Niemandshunde e. V. die Bewerberin, ihre Eignung für eine Tierhaltung durch einen Tierschutzverein in der Nähe ihres Wohnortes nachzuweisen. Die Interessentin wandte sich an uns mit der Bitte, sie bei der Vermittlung des Tieres zu unterstützen und bei Ihr die Vorkontrolle vorzunehmen. Dem kamen wir gern nach.
Der Zufall wollte es, dass mir die Bewerberin über Jahre als Tierfreundin bekannt ist. Ihre Wohnverhältnisse sind für eine artgerechte Tierhaltung, Haus mit Grundstück, angemessen. Auch verfügt sie über jahrelange Erfahrung im Umgang mit Tieren und hat schon viele Tiere aus Notlagen gerettet und bei sich aufgenommen. Vor einigen Jahren hat sie ein Pferd vor dem Schlachthof bewahrt, das sie regelmäßig, obgleich es nicht auf ihrem Grundstück untergebracht ist, selbst betreut. Dem Niemandshunde e. V. konnte somit bestätigt werden, dass in der Person der Bewerberin nichts gegen eine Vermittlung der Hündin spricht. Damit war die erste Hürde genommen.
Die Ankunft des Tieres aus dem Ausland mittels Flugpaten stand bevor. Die „Landung“ war auf dem Flughafen Köln/Bonn vorgesehen. Nicht gerade im die Ecke. Allein mit einem neuen Vierbeiner die Fahrt bis Magdeburg anzutreten machte der künftigen Besitzerin dann doch etwas Sorge. Wie würde das Tier reagieren, sich auf der langen Fahrt verhalten? Eine Lösung war schnell gefunden. Unser Mitglied Frau Dr. Woehlermann bot der neuen Hundebesitzerin an, das Tier mit ihr gemeinsam vom Flughafen abzuholen. So konnte sich Fenja, so der Name der Hündin, bereits auf der Heimfahrt an ihre neue Halterin gewöhnen.
Fenja hat sich inzwischen gut in ihrem neuen Zuhause, in dem sie gemeinsam mit zwei weiteren Hunden und einer Katze lebt, eingewöhnt.
Mirjam Karl-Sy
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