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Ergebnisse der Tierhochschule Hannover Im Auftrag des niedersächsischen Ministeriums wurden an der Tierhochschule Hannover Wesenstests im Jahr 2000 entwickelt. Der Test sollte für die Selektion bei der Zucht eingesetzt werden. Er war für die Rassen Bullterrier und American Staffordshire Terrier vorgesehen. Nach dem Unfall in Hamburg mit Volcan wurde der Test im Auftrag des Ministeriums weiterentwickelt und durch die Gefahrtierverordnung eingeführt. Entsprechend der dort angegebenen Rasselisten wurden die Hunde überprüft. Von den etwa von 2000 bis 2005 geprüften 1000 Hunden der Rassen Bullterrier, American Stafforshire Terrier, Pitbull, Dobermann, Rottweiler wurden 415 in einer ersten Doktorarbeit Mittmann wissenschaftlich ausgewertet. Fünf weitere Doktorarbeiten bauen darauf auf und behandeln verschiedene Aspekte des Wesenstests. Die Doktorarbeit Johann vergleicht die Daten mit Tests beim Golden Retriever. Ein Unterschied hinsichtlich aggressiven Verhaltens wurde nicht festgestellt. In der Dissertation Böttjer wurde überprüft, worin sich Hunde, die beißen von denen, die nicht beißen, unterscheiden. „Eine Hauptaussage dieser Untersuchung ist, dass das Beißen nicht am Hund, sondern am Halter liegt. Die Hunde, deren Halter am meisten an der Leine rucken, die beißen“. vgl.: Der Gebrauchshund 2/2005, Interview mit Prof. Hackbarth, Institut für Tierschutz und Verhalten an der Tierärztlichen Hochschule Hannover Der Freilauf bei gleichzeitiger Möglichkeit der Kommunikation mit Artgenossen bei Vermeidung des Leinenrucks ist das wichtigste Mittel zur Vermeidung von Beißen. vgl.: Dissertation Böttjer 2003 vgl.: Zusammenfassungen der Dissertationen (Mittmann, Böttjer, Paproth, Hirschfeld, Johann)
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